Ode an das Wochenende

Oli am 16 Juni, 2000

Wochenend, du geile Zeit,
keine Arbeit weit und breit.
Nur noch Party ohne Paus'
Leben pur in Sauß und Braus.
Sonnenschein und Hefeweizen,
Blümchen, die die Blüten spreizen.
Warme Tage, laue Nächte,
runder Mond weckt böse Mächte.

Huch, welch unerwartet' Wendung,
alles Schein, alles Blendung?
Donnergroll und Kugelblitze,
dringen ein, durch jede Ritze.
Kein Entfliehen, kein Entkommen,
Geister, die ans Fenster trommeln.
Wirre Flucht vor Tod und Teufel,
außer sich vor lauter Zweifel.
Ist es Wachen, ist es Traum?
Rückzublicken wagt Mann kaum.

Eine Stimme, fern und fremd,
ruft zum Einhalt und kommt nah.
Langsam merk ich, was geschah,
wieder mal den Tag verpennt.

hanwe, Oli